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SRI LANKA
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Ökumenische Kraftwerkseinweihung in Sri Lanka
Einen weiteren Schritt über die Landesgrenzen machte GLOBAL HYDRO ENERGY mit entsprechenden Geschäftsaktivitäten in neuen Exportländern. Indien und Sri Lanka sind zwei Länder mit einem riesigen Potential für die Kleinwasserkraft. Um diese Märkte entsprechend betreuen zu können, bedarf es natürlich guter Kontakte zu lokalen Partnern.
Bereits im Jänner 2003 konnte der erste Auftrag zur Lieferung der gesamten technischen Kraftwerksausrüstung für das Kraftwerk BATTALGALLA in Sri Lanka unterzeichnet werden. Der Lieferumfang umfasste eine GHE-FRANCIS-Spiralturbine inkl. Druckleitungsanschluss mit Absperrklappe und Saugrohr. Der Generator wurde zusammen mit der Turbine auf einen gemeinsamen Stahlsockel komplett betriebsfertig montiert und geliefert. Diese Ausführung ermöglichte dem Kraftwerkserrichter und dem GHE Montagetechniker eine äußerst kurze Montagedauer. Das Francislaufrad wurde direkt auf der Generatorwelle, welche sich mit 1500 min-1 dreht, montiert. Die Turbine wurde für eine Leistung von 100 kW ausgelegt und beliefert vorrangig ein lokales Energieversorgungsnetz für eine Teeplantage im Kelani-Valley. Der Überschussstrom wird an das öffentliche Netz abgegeben. Die Möglichkeit für den Kunden, mit GLOBAL HYDRO ENERGY einen Komplettlieferant für die Kraftwerksausrüstung zu haben, war sicherlich ein entscheidender Faktor für die Auftragserteilung. Auch aus diesem Grund wurde von GLOBAL HYDRO ENERGY die gesamte elektrotechnische Ausrüstung in Form von digitalem Turbinenregler und Niederspannungsschaltanlage geliefert. Für derartig weit vom Firmensitz (Niederranna) entfernte Kraftwerksstandorte ist der Einsatz des digitalen Turbinenreglers GDTR-PC mit Fernbedienungsmöglichkeit von großem Vorteil. Der Betreiber sowie der Global Hydro Energy Kundendienst können gleichzeitig und jederzeit mittels Modem informativ oder helfend in den Betrieb der Anlage eingreifen. Selbstverständlich ist dies ein riesiger Vorteil für den Anlagenbetreiber in der Anfangsphase bzw. direkt nach Inbetriebnahme.
Als für uns Zentraleuropäer unbekannt und ungewöhnlich stellte sich die offizielle Inbetriebnahme der Anlage heraus. Auf Grund der multikulturellen Ausrichtung von Sri Lanka vollzogen die Einweihung der Kraftwerksanlage drei Priester von verschiedenen Konfessionen (buddhistisch, christlich und hinduistisch).
Einen weiteren Auftrag zur Lieferung von vier Stück FRANCIS-Spiralturbinen nach Indien konnte man im Juni 2003 unterzeichnen. Für diesen Auftrag werden zwei Kraftwerksstandorte im nordöstlichsten Bundesland „Araunachal Pradesh“ mit je zwei gleich dimensionierten Turbinen ausgerüstet. Die Abnahme durch den Auftraggeber sowie die Auslieferung erfolgte Ende des Jahres.
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